Karthago und Etrurien, die letzten Staaten atlantischer Tradition

von Karl Juergen Hepke

Das atlantische Reich

 

Die Bluetezeit in Deutschland

 

Lebensformen in Atlantis

 

Religion in Atlantis

 

Sitten und „Unsitten“

Die Etrusker und Karthager, diese beiden aus derselben Wurzel - Phoenizien und Atlantis - stammenden Voelker, begriffen rasch, daß ihre Vereinigung gegen die Griechen in beiderseitigem Interesse lag. Die vereinigten karthagisch-etruskischen Flotten verhinderten im Jahre 536 v. Chr. die Besetzung von Korsika durch die Griechen aus Marseille. Danach schloss man ein dauerhaftes Buendnis, in dem die Einflusszonen genau abgegrenzt wurden. Die Etrusker waren damals auf dem Gipfel ihrer Macht und hatten Italien von den Alpen bis Kampanien beinahe zusammengeschlossen.

Das Buendnis zwischen Etruskern und Karthagern wurde durch wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen vervollstaendigt. In Karthago wird dies durch Ausgrabungen von etruskischen Statuetten, Keramiken und einigen Inschriften in tyrrhenischer Sprache bestaetigt . Besonders ein Statuen - Sarkophag von Karthago findet in Tarquinia sein genaues Gegenstueck. Das deutet auf Aehnlichkeiten im Jenseitsglauben beider Voelker hin und gibt einen zusaetzlichen Hinweis auf die gemeinsame Wurzel in Atlantis.

Auch Phoenizien, der Dritte im Bunde der Staaten mit atlantischer Tradition, wehrte sich im Rahmen seiner Moeglichkeiten gegen die immer fuehlbarere Ausdehnung der Griechen. Der grosse Kampf zwischen dem Perserreich und den Hellenen ist zum großen Teil auf die Machenschaften der Phoenizier zurueckzufuehren, die dadurch ihren gefaehrlich wachsenden Konkurrenten ausschalten wollten.

In Zypern begannen die Phoenizier von ihren Niederlassungen im Osten aus, die Griechen zurueckzudraengen. Im ganzen Westgebiet steht Karthago an der Spitze des Kampfes. Zunaechst in Sizilien, wo es auf die Verteidigung seiner Handelsniederlassungen an der Ostkueste verzichten muss, dafuer seine Stellung im Westen aber mit Hilfe der Elymer ausbaut. Aehnlich verhaelt es sich in Libyen, wo es zwar die Besetzung der Cyrenaika durch die griechischen Dorer nicht verhindern kann, deren Vormarsch nach Westen aber am unteren Rand des Golfes der Syrten zum Stehen bringt.

Obwohl die seefahrenden und handeltreibenden Phoenizier als Nachfahren der Atlanter von Natur aus den Krieg nicht liebten, mussten sie eine Militaermacht aufbauen. Sie zeigten dabei manchmal einen persoenlichen Einsatz und eine Haerte die sogar die Griechen erstaunte. Da die Griechen aber die begangenen Grausamkeiten in gleicher Muenze heimzahlten, entstand zwischen beiden Voelkern ein moerderischer Erbhass.

Mit dem fast gleichzeitigen Verlust der Schlachten von Himera in Sizilien und von Salamis in Griechenland im Jahr 481 v. Chr., verschlechterte sich die Situation der phoenizischen Seite dramatisch. In Himera verloren die Punier nach Angaben der sizilischen Griechen mehrere hundert Schiffe , ca 38000 Krieger, 2700 Kilogramm Gold und eine Kriegsentschaedigung von 2000 Talenten Silber.


In Salamis verloren die Phoenizier, die den Kern der persischen Flotte bildeten und den Ruf hatten, auf Grund ihrer Seefahrertradition die besten Seeleute des Perserreichs zu sein, 300 Schiffe, die den rechten Fluegel bildeten und an den Felsenriffen von Psytalia zerschmettert wurden.

Im Jahr 468 V. Chr. folgte dann die Katastrophe von Eurymedon, in der Kimon von Athen das gesamte phoenizische Geschwader von 80 Schiffen gefangen nahm. Dies eroeffnete der griechischen Flotte den Weg nach Zypern, von wo aus sie leicht die phoenizische Kueste blockieren konnte. Acht Jahre darauf wurde es noch gefaehrlicher, als die Griechen, nach der aegyptischen Revolte gegen die Perser, sich die Kontrolle des Nildeltas sichern konnten.

Zur gleichen Zeit brach auch das Reich der verbuendeten Etrusker zusammen. Schon seit

510 v. Chr. hatten sie die Kontrolle ueber Latium an Rom verloren. 474 zerstoerten Syrakus und Cumae die tyrrhenische Flotte. Kampanien war isoliert und fiel bald den Samnitern zur Beute.

Eine einzige Generation hatte genuegt ,um die gewaltige Koalition zu zerstoeren, deren Haupt Karthago war (23). Das eigentliche Herrschaftsgebiet war davon allerdings noch nicht betroffen. Noch wagten sich die Griechen nicht in den Bereich von Sardinien oder den spanischen oder westafrikanischen Kuestenstreifen.(23) Allerdings ergriffen die Libyer, die schon besiegt waren und auf Tribut verzichtet hatten, wieder die Waffen, und konnten nur durch Wiederaufnahme der Tributleistungen ruhig gehalten werden.

Die rasche Erkenntnis der Gefahren und ihrer verborgenen Ursachen und die Veranlassung kluger Abwehrmassnahmen durch die leitenden Kreise Karthagos, stellte wiederum deren politischen Scharfblick und ihre hohe Intelligenz unter Beweis. Nicht weniger beachtlich ist die Energie bei der Durchfuehrung der Plaene und die Haerte, mit der die erforderlichen Opfer auferlegt und getragen wurden.(23)

Als erste Folge der Kette von Niederlagen wurde das bestehende maechtige Herrscherhaus der Magoniden abgesetzt und durch ein Tribunal von 100 aus dem Senat gewaehlten Richtern ersetzt. Die bedeutendsten Angehoerigen des Herrscherhauses wurden verbannt. Die 100 wurden von zahlreichen Ausschuessen von je fuenf Mitgliedern, die aus einer Zusatzwahl hervorgingen, unterstuetzt. Diese Ausschuesse zogen wahrscheinlich mit der Zeit einen großen Teil der Befugnisse der Vollversammlung an sich.

Die Heerfuehrer mussten dem Tribunal nach jedem Krieg Rechenschaft ablegen, und es sind verschieden Faelle bekannt, in denen Heerfuehrer ploetzlich in Ungnade fielen, weil sie in ihren Unternehmungen nicht erfolgreich waren. Als weitere einschneidende Maßnahme kann die offensichtliche Einfuehrung von Importbeschraenkungen griechischer Waren gelten. In den Graebern aus dem 5. und 4. Jahrhundert fehlen Grabbeigaben auslaendischen Ursprungs fast vollstaendig.

Der karthagischen Regierung war offensichtlich klargeworden , dass der Aussenhandel dem Land wertvolle Rohstoffe und Metalle entzog und dafuer Luxusgueter ohne praktischen Nutzen eingefuehrt wurden. Die Handelsbeziehungen wurden deshalb abrupt abgebrochen und es kamen nur noch wenige griechische Waren ueber die Verbuendeten in Sizilien ins Land. Offenbar bewusst wurde auch auf das Praegen eigener Muenzen verzichtet. So wurde wertvolles Metall gespart und dazu noch der Handel mit den Griechen erschwert, da diese auf Bezahlung in Bargeld bestanden

Da die Schiffe kein Getreide und kein Oel mehr heranbrachten, musste dies im Lande selbst erzeugt werden. Das bisher vernachlaessigte Hinterland wurde dazu erschlossen und die Libyer gezwungen, von der extensiven Weidewirtschaft auf intensive Bodenbebauung ueberzugehen.(23) Das Land dafuer hatten die letzten Repraesentanten des vertriebenen Herrschergeschlechts der Magoniden noch von den Libyern erobert. Es umfasste wahrscheinlich den groessten Teil des heutigen Tunesiens, auf alle Faelle waren darin die Halbinsel des Kap Bon, die Ebenen am Unterlauf des Medjerdah und das Huegelland von Sahel enthalten , also die fruchtbarsten Teile des Landes.(23)

Man verlor keine Zeit, sie nutzbar zu machen. Erfahrene punische Agronomen legten die Bebauungsmethoden fest, die dem Boden am besten angepaßt waren. Einer von ihnen , Magon, wurde sogar von den Griechen und Roemern als Meister seines Faches angesehen. Seine Werke wurden , als einzige punische Literatur, ins Lateinische uebersetzt.(23)

Hier zeigt sich einmal mehr, ueber welches Wissen die Abkoemmlinge von Atlantis immer noch verfuegten. Es ermoeglichte ihnen, aus einem oeden Steppenstreifen einen Garten Eden zu machen, der auch spaeter, nach der Eroberung durch die Roemer, diesen lange Zeit noch als Kornkammer diente.

Als jedenfalls, zu Beginn des 4. Jahrhunderts v. Chr., die Krieger des Agathokles nach ihrer Landung auf Kap Bon auf Karthago marschierten, waren sie verwundert ueber die Fruchtbarkeit der Felder, die mit Weinreben, Oelbaeumen und Obstbaeumen bestanden waren. Tatsaechlich eignet sich diese Gegend besonders fuer Baumkulturen, waehrend die Ebenen im Inneren mehr fuer den Getreideanbau in Frage kommen.

Hand in Hand mit der Erschliessung des Hinterlandes gingen auch Bemuehungen um die Erweiterung des Kolonialreiches. Uebereinstimmend wird heute die beruehmteste der punischen Expeditionen auf das 5. Jahrhundert datiert. Himilkon drang dabei laengs der spanischen und gallischen Kuesten mindestens bis zum Kap Finisterre vor und besuchte die Insel Ouessant, die als Umschlagplatz fuer das Zinn aus Cornwall diente.


Die kuehnste und bedeutendste Expedition wurde jedoch in suedlicher Richtung unternommen . Herodot berichtet, dass unter dem Pharao Nechao ( 609/594 ) eine von diesem Herrscher unterstuetzte phoenizische Expedition in drei Jahren ganz Afrika zu umschiffen vermochte. Hier lag die Initiative zwar nicht bei Karthago , aber man kann davon ausgehen, daß die Expedition mit seiner Billigung und Unterstuetzung durchgefuehrt wurde.

In einer weiteren Expedition , die etwa um 450 v. Chr. stattfand, versuchten die Karthager die einstigen atlantischen Handelsniederlassungen weit im Westen fuer sich wieder zu gewinnen. Ihr ferneres Ziel war jedoch die Kueste des Senegal, das als Goldland bekannt war. Auch auf dem Weg durch die Wueste versuchten sie , das Goldland zu erreichen, und es soll einigen von ihnen mehrfach gelungen sein. Der Goldhunger Karthagos erklaert sich nicht aus dem Wunsch nach Luxus und Reichtum, sondern es war bemueht, Kapital zu sammeln, um einer zwangslaeufig auf sie zukommenden Auseinandersetzung mit den Griechen moeglichst gut geruestet begegnen zu koennen .

Schon im 6. Jahrhundert hatten die Magoniden in ihren Feldzuegen in Sizilien weitgehend Soeldner eingesetzt. Auch die danach herrschende Oligarchie aenderte in diesem Punkt ihre Politik nicht. Sie war jedenfalls sehr darauf bedacht, die Buergerwehr phoenizischen Ursprungs auf das schonendste zu behandeln, da das punische Element Karthagos keinen Zuwachs mehr durch Einwanderung erfuhr. Die jetzt unterworfenen , zwar tapferen, aber wenig zivilisierten Libyer aber konnten nicht viel mehr stellen als Hilfstruppen, deren Treue obendrein nicht immer gesichert war.

Den Kern der damaligen Taktik bildeten die Hopliten, schwer bewaffnete Fusstruppen, die in strenger Kampfordnung vorgingen. Hierfuer eigneten sich vorzugsweise Berufssoldaten, und diese konnte man, wenn man ausreichend zahlungskraeftig war, im Mittelmeerraum in guter Qualitaet anwerben. So zielten die Bemuehungen Karthagos auf die Schaffung eines moeglichst großen Kriegsschatzes ab, der zu Zahlungen an die Truppen, zur Unterstuetzung von Verbuendeten oder zur Bestechung gegnerischer Politiker verwendet werden konnte.

Im Jahr 409 v. Chr. begann Karthago dann mit dem Versuch , sich aus der griechischen Umklammerung zu befreien. Der Kriegsschauplatz war anfaenglich wieder Sizilien , wo Karthago grosse Anfangserfolge erzielte. Selinunt, Himera und danach Agrigent und Gela wurden erobert und grausam verwuestet. Dann erzielte auch Dyonysos von Syrakus Erfolge. Das Kriegsglueck ging dann ueber 40 Jahre hin und her. Am Ende war Karthago nur noch das Elymerland westlich von Selinunt verblieben.

In der folgenden Generation schlug Syrakus dann zurueck. Agathokles von Syrakus landete 324 v. Chr. am Kap Bon, verwuestete die landwirtschaftlichen Versorgungsgebiete von Karthago und schloss zum ersten Mal die Stadt ein. Dies Unternehmen war allerdings etwas zu kuehn und endete in einer Katastrophe. Trotzdem versetzte es Karthago einen Schock. Es fuehlte sich von den Goettern verlassen, und die Priester legten seinem Adel ein ungeheures Suehneopfer auf. Die adeligen Kinder , die bisher durch Ersatzopfer von Kindern armer Leute, die den Eltern von den Adligen abgekauft wurden, geschont worden waren, wurden in einem Autodafe dem Molk, dem kanaanitischen Gott des Todes, geopfert.

Solche Menschenopfer gehoerten zwar zur atlantischen und kanaanitischen Tradition ( man denke nur an die von Gott geforderte Opferung Isaaks durch seinen Vater Abraham ( 1 Mose 22,2 ) ), sie wurden aber nur noch in Faellen der hoechsten Not ausgefuehrt. Normalerweise begnuegte man sich mit der Opferung von Tieren. Die Wiederaufnahme der Menschenopfer in dieser Zeit zeigt, daß Karthago das Gefuehl hatte, in hoechster Bedraegnis zu sein und hoffte, durch diese einschneidenden Opfer die Goetter zu versoehnen und Hilfe von ihnen zu erhalten.

Die Griechen, die sich urspruenglich gerade wegen dieser grausamen Gesetze von der atlantischen Tradition abgewendet hatten und ihr zu dieser spaeten Zeit schon verstaendnislos gegenueberstanden, betrachteten es als Rueckfall in die Barbarei und schlachteten es propagandistisch aus, um Stimmung gegen den Gegner zu machen.

Der Wall aus Unnachgiebigigkeit und religioesem Fanatismus , den die karthagische Oligarchie gegen den Hellenismus errichtet hatte , broeckelte allmaehlich, nicht zuletzt auf Grund derartig drastischer Maßnahmen, die nun auch sie getroffen hatten, ab. Die Heerfuehrer begannen gegen die Oligarchie zu kaempfen. Es gab Plaene, anlaesslich einer Hochzeit den ganzen Senat ermorden zu lassen. Auch die ausgebeuteten afrikanischen Kleinstaaten wurden zunehmend unruhiger und warteten nur auf eine Gelegenheit gegen Karthago loszuschlagen.

Trotzdem ging Karthago aus dem fast ununterbrochenen hundertjaehrigem Krieg nicht wirtschaftlich geschwaecht hervor. Infolge der Verwendung von Soeldnerheeren und des Kriegsschauplatzes Sizilien war der Krieg vor allem ein wirtschaftliches Problem gewesen. Dafuer hatte Karthago vorgesorgt, und hatte auch die Moeglichkeit, durch Ausbeutung des Hinterlandes und durch Erloese aus den Handelsniederlassungen im Westen, die laufenden Kriegskosten leicht aufzubringen. Ausserdem war der Krieg selbst recht eintraeglich. Die Pluenderung aller großen sizilischen Staedte mit Ausnahme von Syrakus, hatte in den karthagischen Schatzkammern jenen Reichtum angehaeuft, den Scipio eineinhalb Jahrhunderte spaeter noch vorfinden sollte.(23)

Doch es gab schlechte Nachrichten aus dem Osten des Mittelmeeres. Die letzte Bastion der Atlanter im Osten, die Mutterstadt Karthagos ,Tyrus, war im Jahr 332 v. Chr. nach siebenmonatiger Belagerung durch Alexander den Grossen gefallen und zerstoert worden . Alexander hatte angekuendigt, daß er demnaechst auch Karthago angreifen werde . Das verhinderte zwar sein frueher Tod, doch die neue, kommende Macht im Mittelmeer, Rom , betrachtete das nun hellenistisch werdende Karthago als ernsthafte Konkurrenz und lohnende Beute, vernichtete es in den drei punischen Kriegen und gliederte seinen Einflussbereich im Jahr 146 v. Chr. in das roemische Reich ein.

Auch die Etrusker wurden jetzt von Rom wieder angegriffen. Im Jahr 79 v. Chr. kapitulierte Volterra und nach dem Bellum Perusinum im Jahr 40 v. Chr. wurde Etrurien von Rom zur VII Region des Reiches erklaert.
Einige Jahre vorher, im Jahr 54 v. Chr. hatten die etruskischen Priester bereits das Ende des 10. Saeculums der Etrusker, und damit das Ende des etruskischen Staatswesens verkuendet.

Damit war auch der letzte Kulturtraeger der atlantischen Kultur auf europaeischem Boden den zur Macht draengenden neuen Staaten zum Opfer gefallen. In der Folgezeit bemuehten sich die neuen Maechte, alle Spuren des alten Reiches der Atlanter zu beseitigen. Fuer die Griechen und die Roemer war ihre Hinterlassenschaft offenbar etwas Hassenswertes und sie wurde deshalb, wo auch immer man auf sie traf, mit Fleiss und Ausdauer beseitigt oder aus dem Verkehr gezogen. Auch die Kenntnisse ueber die Seewege der Atlanter gingen verloren, weil sie selbst, wie auch ihre Nachfahren, die Phoenizier und Karthager, alles getan hatten, um dieses Wissen vor den Griechen und den Roemern geheim zu halten.

Trotzdem muesste sich bei intensiver Suche nach dem Wissen der Atlanter noch etliches in den Nachfolgearchiven des roemischen Reiches und in den Truemmern der zerstoerten Staedte Tharsis, Tyrus und Karthago finden lassen. So sind zum Beispiel die von den Roemern in Karthago erbeuteten Buecher, ausser einem einzigen Werk ueber die Landwirtschaft, nie uebersetzt worden. Es besteht aber durchaus die Moeglichkeit, daß sie in roemischen Archiven noch vorhanden sind. Auch die in Kreta gefundenen durch Feuer konservierten Tontafeln in der Schrift Linear A wurden bisher noch nicht entziffert.

Da das atlantische Reich und seine Religion und Kultur sowie auch sein beachtliches technisches , politisches und oekonomisches Wissen das Fundament fuer die heutige westliche Kultur bildete, sollte es ein bisher viel zu sehr vernachlaessigtes Anliegen des westlichen Kulturstaaten sein, diesen Urspruengen nachzuforschen. Vielleicht kann dann eines Tages das" ex oriente lux" , " Aus dem Osten kam das Licht" ,das heute noch das historische Denken zumindestens Europas praegt, durch ein " EX OCCIDENTE LUX " , "Aus dem Westen kam das Licht" ersetzt werden.

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Lesen Sie hierzu, umfassend und uebersichtlich dargestellt :

DIE GESCHICHTE VON ATLANTIS, der vergessene Ursprung unserer Kultur
von Karl Juergen Hepke
TRIGA - DER VERLAG, 2.Aufl. 2008, Hardcover, 268 Seiten, Eur 22,00 , ISBN 978-3-89774-539-1

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