Die Entwicklung des Menschen auf der Erde (3,5,18)

von Karl Juergen Hepke

Zuerst wenden wir uns einmal den Auffassungen von der Entwicklung des Menschen zu, wie sie heute von der modernen Anthropologie gesehen wird.

Danach treten vor etwa sechs Millionen Jahren die ersten Vorstufen des Menschen, die sogenannten Hominiden auf, die sich in verzweigenden Entwicklungslinien zu den verschiedenen vorgeschichtlichen Menschenformen und schließlich zu den heutigen Menschen entwickeln. Auf die fruehen Stufen soll hier nicht naeher eingegangen werden , interessant erscheinen nur die beiden letzten Stufen dieser Entwicklung naemlich der Neandertaler und der darauf folgende Mensch vom Typ Cro Magnon. Der Neandertaler, der sich vom heutigen Menschen vor allem durch seine Schaedelform (5) mit stark ausgepraegten Augenbrauenwülsten, einer breiten Nase und fliehender Stirn und durch gebogene Oberschenkel- und Oberarmknochen unterscheidet, erscheint in seinen frühen Formen vor 150 000 Jahren und erreicht vor etwa 70 000 Jahren seine klassische Phase.

Aus dieser Zeit gibt es Fundorte vor allem aus dem europaeischen Raum aber auch vereinzelte Funde aus Afrika und Asien. Man kann aber davon ausgehen, daß er über die ganze Erde verbreitet war, wobei Europa anscheinend aber den Schwerpunkt der Ansiedlung bildete.
Vor etwa 40 000 Jahren erscheint in Europa ploetzlich ein voellig neuer Typ von Mensch. Von der Wissenschaft wird er als Homo sapiens sapiens oder eindeutiger nach seinem ersten Fundort in Frankreich Cro Magnon Mensch genannt.

In Gestalt des Cro-Magnon Menschen verdraengt der moderne Homo sapiens sapiens weltweit den Neandertaler, der etwa vor 10 000 Jahren voellig von der Erde verschwindet. Dieser neue Typ unterscheidet sich in keinem wesentlichen Merkmal vom heutigen Menschen. In seiner Fruehzeit ist er nur kraeftiger gebaut als der heutige Mensch.(5)Uebergangsformen zum neuen Typ gibt es nicht in Europa, aber moeglicherweise im nahen Osten.(Israel). Es sieht also so aus, als wenn er nach Europa von irgendwoher eingewandert ist. Der Ursprung wurde aber von den Anthropologen bisher nicht gefunden. Er wird in Afrika vermutet. Aus der Gegend des Baikalsees in Asien sind Funde aus der Zeit vor 23 000 Jahren bekannt, aus Australien gibt es Funde aus der Zeit von vor 32 000 bis 25 000 Jahren.

Um 15 000 v. Chr. ist der neue Mensch über die ganze Erde verbreitet. Die damalige Weltbevölkerung wird auf 10 Millionen Menschen geschaetzt (5a).
Von 10 000 - 9000 v. Chr.gibt es eine Warmzeit ( Alleroed-Zeit ) (5) in der das Julimittel in Zentraleuropa 4° über dem heutigen liegt. Damit erfolgte ein rasches Abschmelzen des Eises der letzten Eiszeit.

9000 - 8000 v. Chr erfolgt eine erneute drastische Abkuehlung , die sogenannte Dryas oder Tundrenzeit, auf deren Ursache spaeter noch eingegangen wird, da sie zur Zeit noch nicht wissenschaftlich bewiesen ist.

7500 v. Chr. Die Eisverhaeltnisse in Skandinavien entsprechen den heutigen (5). Der in der Eiszeit um 120 m gefallene Meeresspiegel steigt schnell und hat um 6000 v. Chr. in etwa das heutige Niveau erreicht.
5000 - 3000 v. Chr. Es gibt eine postglaziale Warmzeit , das sogenannte "Atlantikum" , in der es in Europa etwa 2°-3° waermer als heute ist. Die Baumgrenze liegt einige hundert Meter hoeher und in Nordeurasien verschwindet die baumlose Tundra fast voellig (5). Der Meeresspiegel steigt noch ueber das heutige Niveau an. Nach dieser Zeit geht die Temperatur bis zum Beginn der heutigen Zeit (Treibhauseffekt als neue Gegenwirkung) leicht zurueck. Das gleiche gilt für den Meeresspiegel. Das postglaziale Klimaoptimum ist in Nordamerika weit geringer ausgepraegt als in Europa. (5)

Betrachtet man die kulturellen Hinterlassenschaften der Menschen im europaeisch-afrikanischen Siedlungsraum um 10000 v.Chr. so kann man feststellen :(5) Den spanischen und westfranzoesischen Kulturelementen (Azilien) nahe verwandt ist das sogenannte Tardenosien. Hiervon gepraegt sind Belgien, England, Daenemark, Norddeutschland und das Baltikum. Auslaeufer dieser Kulturrichtung erreichen im Osten Polen und Rußland, im Sueden Italien und Kleinasien, besonders Syrien. Ueber die Sahara, die damals eine fruchtbare Savanne mit vielen Tieren war , breitet sich die Kultur bis Suedafrika aus. Die spanischen, nordafrikanischen und suedafrikanischen Felsbilder dieser Epoche sind einander sehr aehnlich. Alle Menschen der Nacheiszeit repraesentieren eine einheitliche Art, innerhalb derer sich zahlreiche Grossrassen, wie die Europiden, Negriden, Australiden oder Mongoliden unterscheiden. Drei unterschiedliche Theorien versuchen dieses Phaenomen zu erklaeren:

 
a. Polyzentrische Theorie: Nach ihr haben sich die Menschen jeweils in Ihren Siedlungsgebieten aus den Frueh- und Altmenschen entwickelt . Diese Theorie wird vor allem von einer US-amerikanischen Anthropologengruppe vertreten. (5)

b. Monozentrische Theorie: Nach ihr hat sich der Mensch in einem Kernraum von Westasien, Teilen Zentral- und Südasiens und Nordafrika entwickelt. Durch Vermischung der in diesem Raum lebenden Fruehmenschen wurde das Erbgut bereichert. Hierdurch habe sich in einem relativ kurzen Entwicklungsprozeß der Homo sapiens herausgebildet.(5) Es handelte sich dabei um einen rassenmaeßig neutralen Typus. Seine Entwicklung begann in diesem Gebiet bereits vor 50 bis 45 Tausend Jahren. Erst nach dem Auswandern und dem Sesshaftwerden verschiedener Gruppen in unterschiedlichen geographischen Raeumen bildeten sich die einzelnen Rassen heraus.(5) Diese Theorie wird heute von der Mehrheit der Anthropologen vertreten.
Für diese Theorie spricht eine wesentliche Tatsache: (5)

Schon bei seinem Auftreten unterscheidet sich der moderne Mensch von allen Palaeanthropinen , auch vom Neandertaler, durch den ploetzlich wesentlich hoeheren Stand seiner Kultur. Das laesst auf qualitative Modifikationen im Denken dieser neuen Menschen schliessen.
Im Zusammenhang mit der fortschreitenden Sozialordnung muß sich die Kommunikation und damit die moderne sprachliche Verstaendigung entwickelt haben. Vergleichende Studien an Schaedelfragmenten verschiedener Palaeanthropiden und dem Homo sapiens zeigen, daß nur beim letzteren jene Gehirnrindenbereiche, die mit den Funktionen der zweckgerichteten physischen Aktivitaeten und der Regulierung des Sozialverhaltens zusammenhaengen, ganz betraechtliche Umbildungen erfahren haben. Eine derartige Entwicklung setzt erhebliche genetische Veraenderungen voraus, und es ist sehr unwahrscheinlich, daß sich diese Prozesse mehrfach an verschiedenen Orten in genau derselben Form abgespielt haben sollen.

Parallel zu dieser geistigen Umbildung ereignen sich bedeutende koerperliche Veraenderungen, die auch anatomisch zu einem neuen Menschentypus führen, der sich in allen modernen Rassen erkennen laesst. Das Produkt dieses Vorgangs, der Homo sapiens sapiens, ist insofern voellig einzigartig, als bei ihm erstmals in der gesamten Geschichte der Evolution soziale Tendenzen artbildende Selektionsmechanismen dominieren.

1.) Der Homo sapiens sapiens paßt sich nicht evolutionaer den Umweltbedingungen an.
2.) Stattdessen versucht er, die Umwelt so umzuformen, daß sie ihm gerecht wird.

Diese Aufgabe loest er in kollektiver Zusammenarbeit.
Das heisst:: Die sonst allgemein für gueltig angesehene Evolutionstheorie Darwins trifft für den Menschen dieser Stufe nicht zu. Das heisst weiter: Entweder ist die Evolutionstheorie falsch ,oder der Mensch dieser Stufe ist ein Produkt anderer Gesetze.

Aus diesem Grunde hat sich der Homo sapiens im Verlaufe von Zehntausenden von Jahren in seinem physischen Bau ueberhaupt nicht mehr veraendert. Obwohl die sekundaeren Veraenderungen, die zu den verschiedenen Rassen fuehren, zum Teil auf Anpassung an bestimmte Umweltbedingungen beruhen, wird durch diese Anpassungen kein einziger der spezifischen Wesenszuege des modernen Menschen modifiziert.(5)

Noch ein anderer, nicht in die Evolutionsgeschichte passender Mechanismus wird beim modernen Menschen wirksam. Neben der genetischen Weitergabe artspezifischer Merkmale und Eigenschaften, hat der Homo sapiens mit seiner Faehigkeit zur sprachlichen Kommunikation einen zweiten nicht genetischen Prozeß der Informationsuebermittlung über Generationen in Gang gesetzt: Den Prozess der geschichtlichen Ueberlieferung, der den menschlichen Fortschritt von einer Generation zur anderen ermoeglicht. Auch diese Faehigkeit ist allen Rassen gleichermaßen zu eigen.(5)

Neuerdings gibt es eine ergaenzende dritte Theorie sowjetischer Anthropologen: Danach liegt der Ursprung des Homo sapiens und seiner Rassen in zwei zentralen Gebieten. Naemlich Nordostafrika und Suedwestasien.
Die Wissenschaftler stuetzen ihre Argumentation auf Unterschiede in den Gebissstrukturen der fruehen und der heutigen Menschen. Beide Regionen liegen allerdings innerhalb des von den Monozentristen beschriebenen Kerngebiets der Homo sapiens Entwicklung.(5)

Wie aus dem vorstehend angefuehrtem und zum Teil woertlich zitiertem zu ersehen ist, tappt die anthropologische Wissenschaft bei dem Versuch, das relativ ploetzliche Auftreten des modernen Menschen, dessen gewaltige genetische Fortschritte gegenüber den bis dahin bekannten Menschentypen klar erkannt werden, ziemlich im Dunkeln.

Der Versuch , die erheblichen Fortschritte durch Vermischung der sich in verschiedenen Bereichen bildenden menschlichen Spezialformen zu erklaeren, kann nur als der Griff nach einem darwinschen Rettungsanker verstanden werden, von dem jeder weiß, daß er nicht greifen kann. Denn was an genetischem Material in keiner Gruppe vorhanden ist, kann auch nicht durch Vermischung erzeugt werden.

Es kann also hier ohne Zweifel gesagt werden : Die etablierte Anthropologie, die sich im Wesentlichen auf Ausgrabungsergebnisse und ihre wissenschaftliche Auswertung nach modernsten Methoden stuetzt, kann bisher keine ausreichende Antwort auf die Frage geben, wie der Mensch von heute entstanden ist.

Um in der Erkenntnis weiterzukommen, muß deshalb hier zum ersten Mal auf von der heutigen Geschichtswissenschaft nicht anerkanntes Material zurueckgegriffen werden. Dieses Material hat unterschiedliche Quellen, die jeweils bei ihrer Verwendung ausfuehrlich erlaeutert werden, sodass dem Leser ueberlassen bleibt, ob er ihm vertrauen soll oder nicht.

Da wir uns im christlichen Kulturraum befinden, soll zuerst einmal die Bibel, die ja eines der aeltesten Geschichtsbuecher darstellt und die ihre Bedeutung als solches nur dadurch eingebuesst hat, daß an fuer den christlichen Glauben wichtigen Stellen manipuliert wurde, zu Wort kommen. Da heißt es dann bei 1. Mose 6. :

"Da sich aber die Menschen begannen zu mehren auf Erden und ihnen Toechter geboren wurden, da sahen die Kinder Gottes nach den Toechtern der Menschen, wie sie schoen waren, und nahmen zu Weibern, welche sie wollten. Da sprach der Herr : Die Menschen wollen sich von meinem Geist nicht mehr strafen lassen; denn sie sind Fleisch. Ich will ihnen noch Frist geben hundertzwanzig Jahre. Es waren auch zu der Zeit Tyrannen auf Erden; denn da die Kinder Gottes zu den Toechtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus Gewaltige in der Welt und beruehmte Maenner."

Die Bibel sagt also hier, was, wie wir sehen werden, in den aelteren Religionen noch weit deutlicher wird, daß " die Kinder Gottes " , wie sie genannt werden, sich mit den Toechtern der Menschen paarten und aus dieser Verbindung " Gewaltige und beruehmte Maenner " hervorgingen.

Es handelt sich dabei also um Erbgut oder Genuebertragung von " den Kindern Gottes " auf die Menschen. Es gibt hier also eine klare Aussage, daß Gene, welche die Qualitaet der Menschen verbesserten, von außen her auf die Menschen uebertragen wurden. Es wird sogar ein Zeitpunkt fuer diese Genuebertragung genannt, der ,da sich die Wirkung erst zum Aergernis des Herrn auswirken mußte, und er anschließend noch 120 Jahre Frist gewaehrte (wobei die Zeitangabe moeglicherweise menschlich vorstellbar manipuliert wurde) mit Sicherheit etliche Zeit vor der Sintflut lag mit der diese für den Herrn unerfreuliche Entwicklung auf der Erde beendet wurde.

Das für die ganze Erde verheerende Ereignis der letzten Sintflut, das einen großen Teil des Lebens auf der Erde vernichtete, kann aber mit großer Wahrscheinlichkeit, wie wir spaeter sehen werden, auf 8500 v. Chr. datiert werden. Die Genübertragung hat also etliche Zeit vorher und sicher nicht nur einmalig stattgefunden. Eine Uebereinstimmung mit dem Auftauchen des Cro Magnon Menschen erscheint damit moeglich.

Doch nun zur zweiten Quelle. Sie wurde der westlichen Kultur durch die Theosophin Helena Petrowna Blavatsky erschlossen, die in der zweiten Haelfte des 19. Jahrhunderts das geheime alte Wissen Tibets und Indiens studierte und in einer Reihe von Werken unter anderem in der sogenannten "Geheimlehre" einer breiteren Oeffentlichkeit zugaenglich machte. Ueber die Entstehung der Menschheit berichtet sie in der " Geheimlehre " (3).

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"Die schrecklichen und boesen Wassermenschen (Neandertaler), welche die Schoepfung der physischen Natur allein waren, ein Ergebnis des evolutionaeren Impulses, werden als Fehlversuche dargestellt. Es zeigte sich, daß die physische Natur bei der Schoepfung des Menschen, sich selbst ueberlassen, versagt hat. Sie kann die ersten zwei Reiche hervorbringen und das niedere Tierreich,aber wenn die Reihe an den Menschen kommt, so sind geistige, unabhaengige und intelligente Kraefte zu seiner Erschaffung notwendig.(3)

Jene, welche den physischen Menschen in den neuen Zeitaltern bilden, steigen aus den materiellen Welten herab. Sie sind untergeordnete Geister, im Besitz eines zweifaeltigen Koerpers." (3).

"Die sieben Scharen, die aus dem Willen geborenen Herren, angetrieben von dem Geiste des Lebengebenden, sondern Menschen aus sich selbst ab, jeder in seiner eigenen Zone. Nachdem sie ihre Schatten projiziert und Menschen aus einem Element geschaffen haben , steigen die Vorfahren wieder in ihr Reich (Maha-loka) empor, von wo sie periodisch herabsteigen, wenn die Welt erneuert wird, um neue Menschen hervorzubringen. Die esoterische Philosophie lehrt, daß ein Drittel der Dhyanis, begabt mit Intelligenz, einfach durch das Gesetz von Karma und die Entwicklung gezwungen waren, auf Erden immer wiedergeboren zu werden.(3)

Nicht alle Menschen werden Inkarnationen dieser "goettlichen Rebellen", sondern bloß einige wenige unter ihnen. Den uebrigen wurde ihr fuenftes Prinzip nur durch den hineingesendeten Funken belebt, was den großen Unterschied zwischen den intellektuellen Faehigkeiten der Menschen und Rassen erklaert.(3)

Die intellektuelle Entwicklung auf der physischen Ebene wurde waehrend der vierten Wurzelrasse erreicht. Somit bilden jene, die halb bereit waren, die nur einen Funken empfingen, die Durchschnittsmenschheit, die ihre Intellektualitaet waehrend der gegenwaertigen Entwicklung zu erlangen hat, worauf sie in der naechsten zur vollen Aufnahme der "Soehne der Weisheit" bereit sein wird. Jene aber, die ueberhaupt nicht bereit waren, die spaetesten Monaden, die sich noch kaum aus ihren letzten, den Uebergang bildenden tierischen Formen am Schlusse der dritten Runde entwickelt hatten, blieben die "Schwachkoepfigen."(3)

Dies erklaert die im anderen Falle unerklaerlichen Abstufungen der Intellektualitaet zwischen den verschiedenen Menschen, die selbst jetzt noch bestehen. Jene Scharen von "Ungebildeten", deren Verstandeskraefte nur sehr wenig über dem Niveau der Tiere stehen, sind nicht die ungerecht Enterbten oder Unbeguenstigten, wie einige denken moegen. Sie sind einfach die letzten Abkoemmlinge unter den menschlichen Monaden, die nicht bereit waren. Die sich waehrend der gegenwaertigen Runde zu entwickeln haben, um zu der Ebene der Durchschnittsklasse zu gelangen, wenn sie die fuenfte Runde erreichen.(3)

Eine Bemerkung mag sich als nuetzlich erweisen, als Nahrung für das Denken in diesem Zusammenhang. Die Monaden der niedrigsten Arten der Menschheit haben kein Karma auszuwirken wie ihre an Intelligenz mehr beguenstigten Brüder . Sie spinnen ihr Karma erst jetzt. Ihre "beguenstigten " Brueder jedoch, sind belastet mit vergangenem, gegenwaertigen und zukuenftigem Karma. In dieser Beziehung ist der "Ungebildete" vom Glueck noch beguenstigter als der groesste Genius zivilisierter Laender.(3)

Nur eine Handvoll urspruenglicher Menschen, in denen der Funke goettlicher Weisheit hell brannte und in seiner Kraft sich nur verstaerkte, blieben die auserlesenen Hueter der der Menschheit von den goettlichen Lehrern geoffenbarten Geheimnisse. Unter ihnen waren jene, welche von Anbeginn an in ihrem kumarischen Zustand blieben; und die Ueberlieferung sagt, was auch die geheimen Lehren bekraeftigen, daß diese Auserlesenen der Keim einer Hierarchie waren, die seit jener Zeit nie ausgestorben ist:

"Der innere Mensch veraendert nur von Zeit zu Zeit seinen Koerper; er ist immer derselbe. Er kennt weder Ruhe noch Nirwana, verschmaeht Dewachan und verbleibt staendig auf Erden zur Erloesung der Menschheit..."."(3)

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Ohne im Moment auf alle Details dieser ausgewaehlten aber unveraenderten Saetze einzugehen, wozu sich teilweise noch spaeter Gelegenheit ergibt, soll hier nur das Wesentliche für die Schoepfungsgeschichte des Menschen betrachtet werden:

Es ist einmal die Aussage, dass die Erde allein mit ihren Selektionsgesetzen nicht in der Lage war, den Menschen mit hoeheren geistigen Qualitaeten hervorzubringen und daß dafür Hilfe von aussen erforderlich war. Zum anderen, dass Wesen herabgestiegen sind, um mit Hilfe von ihnen "abgesonderten" maennlichen und weiblichen Koerpern im normalen Zeugungsprozeß ihre Gene der Menschheit zu uebertragen, und dass diese Wesen die Erde wieder verlassen haben, um von Zeit zu Zeit zurueckzukehren und ihr Werk der Erneuerung der Menschheit fortzufuehren.
Dass aber die Durchschnittsmenschheit nur einen Funken der erforderlichen geistigen Qualitaeten erhalten hat und sich das weitere selbst erarbeiten muß. Und dass es auch etliche gibt, die nicht bereit waren und deshalb vorlaeufig auf einem sehr niedrigen geistigen Niveau stehen, aus dem sie sich selbst durch das "Spinnen ihres Karmas" vorwaerts entwickeln müssen.

Darüberhinaus gibt es aber noch einige Auserwaehlte, die der Menschheit immer wieder zur Verfuegung stehen, um sie anzuleiten und ihnen den richtigen Weg zu zeigen. Sie sind zum Teil Inkarnationen der hoeherentwickelten Wesen des Universums auf der Erde, zum anderen Teil aber auch Reinkarnationen von Menschen, die den hoechsten Grad erreicht haben, es aber verschmaehen die Erde zu verlassen, weil sie hier ihre Aufgabe sehen.
Für demokratisch denkende Menschen klingt das sehr elitaer, ist aber letztlich doch sehr praxisnah.

Ganz deutlich wird aber auch hier, wie in der Bibel, dass Wesen von außen den geistigen Fortschritt bewirkt haben, der das Produkt der Erde, den Neandertaler, der in dieser Hinsicht nicht mehr war als eine besondere Art von Tier, zum ueber die Erde hinausstrebenden Menschen gemacht hat.

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