Christentum 2000 (12c)

Die notwendigen Reformen des Christentums

von Karl Juergen Hepke

Die bisherige Geschichte des Christentums hat gezeigt , dass es in weiten Kreisen der Bevoelkerung aller christlichen Staaten, d.h. Staaten in denen das Christentum als vorherrschende Staatsreligion gilt und damit die Basis fuer die oeffentliche Moral und die diesbezueglichen staatlichen Gesetze bildet, keine oder nur erzwungene Akzeptanz findet. In neuester Zeit verstaerkt sich die Tendenz zur Trennung von der Kirche und ihren Wertvorstellungen auf Grund der Fortschritte im allgemeinen Wissen und einer sich eigenstaendig auf natuerlicher Grundlage entwickelnden Moral mehr und mehr.

Wenn die Kirche weiterhin als bestimmende Kraft im oeffentlichen Leben bestehen bleiben will, muss sie ihre Basis in der Bevoelkerung wieder verstaerken. Dies wurde schon seit laengerer Zeit erkannt und es gibt auch entsprechende Bemuehungen, die sich aber durchweg nur an der Oberflaeche bewegen, weil man den Kern der Lehre als unantastbar betrachtet. Da sich aber in der Geschichte eindeutig erwiesen hat, dass gerade im Kern der Lehre sich etliche, durch Menschen eingebrachte Unzulaenglichkeiten befinden, die nur durch Machtmassnahmen, Kriege, Verfolgungen und Vernichtungen der gegen sie aufstehenden Teile der Bevoelkerung aufrechterhalten werden konnten, ist es erforderlich, auch diesen Kern anzugehen und zu aendern.

 
Einer der wesentlichsten Punkte ist dabei die Leibfeindlichkeit der Kirche. Obwohl der Leib in seiner Gesamtheit eindeutig als Schoepfung Gottes anerkannt wird, besteht zu seiner Sexualitaet und den Sexualorganen ein geradezu feindliches Verhaeltnis. Sie werden oft als Organe des Teufels und Versucher des Menschen, die ihm Not und Verderben bringen, bezeichnet. Manchmal wird diese negative Einstellung sogar auf die Frauen uebertragen, die als "Einfallspforte des Satans" und aehnliches bezeichnet werden duerfen. Verbunden mit dieser Einstellung ist die Brandmarkung aller sexuellen Handlungen als "Suende", "schwere Suende" oder sogar "Erbsuende".

Wenn man nicht die Notwendigkeit der Fortpflanzung anerkennen muesste, wuerde man die allgemeine Jungfraeulichkeit und Entmannung als ideal ansehen, da nur durch sie Freiheit von allen sexuellen Regungen gegeben waere. Eine geradezu skandaloese Einstellung zur Schoepfung Gottes, in der eindeutig der Sexualitaet und der damit verbundenen Liebe unter den Menschen eine bedeutende Rolle zur Erhaltung, Vermehrung und Weiterentwicklung der Menschheit zugewiesen ist. Dass es sich so verhaelt, hat nicht nur die Naturwissenschaft bewiesen, sondern die goettliche Kraft in den Menschen hat entgegen allen Bemuehungen der Kirche dafuer gesorgt , dass die Christenheit nicht ausgestorben ist.

Die Ursachen fuer die Haltung der Kirche sind in ihrer Geschichte begruendet. Leider haben Eiferer, die meinten, die Menschen massregeln zu muessen, in dieser geschichtlichen Begruendung immer wieder Ansatzpunkte zu weiterer Verschaerfung gefunden.

Die Grundursache liegt im Puritanismus des Judentums. Moses hatte bei Schaffung seiner Religion die Notwendigkeit erkannt, sich und seine Anhaenger wesentlich vom bestehenden Glauben im Siedlungsgebiet der Juden, dem Land Kanaan, abzuheben. Dazu forderte er eine strenge Moral, die in der weiteren Geschichte Israels ausgearbeitet und im juedischen "Gesetz" niedergelegt wurde. Nur wer dieses "Gesetz" erfuellte, lebte gottgefaellig und hatte Aussichten von Gott, das heisst "Jahve" , dem Gott des juedischen Volkes, gut behandelt zu werden.Allen anderen drohte Ungemach, das sich im wesentlichen bereits auf Erden entlud. Ein sehr handfester Sektenglauben, der seine Lebensfaehigkeit ueber 3000 Jahre bewiesen hat. Aber nichts fuer eine Weltreligion.

Jesus , als Begruender des Christentums, hat immer wieder betont, dass der Weg zum Heil nicht in der Erfuellung des "Gesetzes" laege, sondern dass der Glaube an Gott, und damit die Erfuellung seiner goettlichen Gebote, der Weg zum Heil waeren. Dies war an sich nichts Neues, da alle bis dahin bestehenden Religionen nichts anderes sagten, traf aber im sektiererischen Judentum auf entschiedenen Widerstand, der bis zur Toetung von Jesus reichte.

Da sich die Haltung im Judentum auch in der Folgezeit nicht aenderte und auch die Apostel wie Christus verfolgt wurden, trennte sich das Christentum um das Jahr 70 n.Chr. vom Judentum. Es ging seinen eigenen Weg, auf dem es wichtige Teile aus den ausserhalb des Judentums bestehenden Religions- und Philosophierichtungen aufnahm. Leider erwuchs ihm in der Person des "Apostels" Paulus ein Pfahl im Fleisch. Paulus, der als Saulus noch ein erbitterter Feind und Verfolger des Christentums war, wurde nach seinem "Damaskuserlebnis" ,von dem er selbst behauptete, dass Jesus ihn gefragt haette "warum verfolgst du mich", zu einem gluehenden Verkuender des Christentums. Da ihm, im Gegensatz zu den anderen Aposteln, das Erlebnis von Jesus fehlte, musste er sich aus Berichten und eigenen Kenntnissen und Erkenntnissen ein eigenes Bild vom Christentum schaffen.

Da er selbst Pharisaeer, also strengglaeubiger Jude von Haus aus war, spielte das Judentum in seinen religioesen Vorstellungen eine grosse Rolle. Dazu gehoerte leider auch der juedische Puritanismus, von dem er meinte, dass er unbedingt auch in das Christentum uebertragen werden muesste. Er vertrat diese Meinung und ausserdem seine persoenliche negative Einstellung zu den Frauen in vielen Briefen an die Gemeinden, die er auf seinen Missionsreisen besucht oder gegruendet hatte. Damit schuf er schriftliche Dokumente, die zusammen mit den Evangelien schliesslich in die Bibel eingingen. Damit war die Leibfeindlichkeit der Juden, sozusagen durch die Hintertuer, wieder in das Christentum gelangt, obwohl Jesus sie durch die Vordertuer hinausgeworfen hatte. Eiferer und Moralapostel fanden in der Folge damit anerkanntes Material zu leibfeindlichen Predigten und Verdammung von "Suendern".

Um es kurz zu machen: Die christliche Kirche sollte sich endlich von dieser Einstellung trennen. Wie die spaetere Geschichte immer wieder gezeigt hat, passt sie sehr gut zu einer Sekte, hat aber in einer Religion, die Anspruch darauf erhebt eine Weltreligion zu bleiben, nichts zu suchen. Sie verstoesst eindeutig gegen die Schoepfungsidee Gottes. Die Kirche sollte wieder ein natuerliches Verhaeltnis zur Sexualitaet finden. Einem der schoensten Dinge auf der Erde und Geschenk Gottes, welches das Leben auf der Erde unter den oft schwierigen Bedingungen erst lebenswert macht.

In der erforderlichen Konsequenz sollten auch die Sexualorgane enttabuisiert werden, das heisst ihre Darstellung und Behandlung als Teile des von Gott geschaffenen Koerpers sollte nicht mehr als unmoralisch oder gar "pornografisch" bezeichnet und behandelt werden. Das gleiche gilt fuer den sexuellen Akt, der ebenfalls Teil der gottgewollten Schoepfung ist. Der ueberwiegende Teil der Gesellschaft in den fortschrittlichen christlichen Laendern ist diesen Weg bereits gegangen, ohne dass die oeffentliche Moral darunter gelitten haette. Die Kirche geht also kein Risiko ein, ebenfalls fuer ihren Teil diesen Schritt nachzuvollziehen.

Hand in Hand damit gehen sollte eine Aufwertung der Frau. Ihr hat die Kirche in ihrer Geschichte sehr viel Unrecht getan, sie als Werkzeug des Teufels und als Hexe bezeichnet, verfolgt und verbrannt. Trotzdem haben die Frauen aus ihrer inneren Einstellung durchweg ein besseres Verhaeltnis zur Kirche gehabt als die Maenner. Die katholische Kirche hat dem Rechnung getragen und den Frauen in Form der Maria, der Mutter Gottes, eine verehrenswuerdige Gestalt zurueckgegeben, an die sich die Frauen mit ihren speziellen Problemen wenden koennen. Die katholische Kirche folgte dabei in weiser Entscheidung dem aus den vorangegangenen Religionen bekannten Trend zu einer oder mehreren weiblichen Gestalten im Goetterhimmel.

Wenn man die Religion der Etrusker und die Religion der Kelten oder Gallier betrachtet, also die direkten Vorgaenger des Christentums in weiten Gebieten Europas und des vorderen Orients, so kannten sie als wesentliche Goettinnen die Muttergottheit, deren Tradition bis in die fruehesten Anfaenge der Menschheit reicht; die Figur der Himmelskoenigin, als weibliches Gegenstueck zum Herrscher der Welt (Erde) und die Liebesgoettin, die fuer den ganzen Bereich der geschlechtlichen Liebe zustaendig war. Die beiden erstgenannten Figuren sind durch Maria bereits ausgefuellt . Fuer die Liebesgoettin gibt es aus den vorgenannten Gruenden bisher keinen Platz im Christentum, obwohl das neue Testament in Maria Magdalena bereits eine wuerdige Figur dafuer vorgesehen hat. In den Vorgaengerreligionen hat die Liebesgoettin als Innana Ishtar, Astarte, Ostara, Mnvra ebenfalls uralte Tradition.

Die Vorgaengerreligionen haben bereits das Problem der verschiedenen Aspekte einer Gottfigur geloest, sodass es moeglich ist, alle drei Aspekte in einer Person, also der Maria, zu vereinigen. Es ist also nicht erforderlich, wieder einen "Goetterhimmel" zu schaffen. Vom strengen Monotheismus der Juden hat sich das Christentum bereits seit langem durch die Schaffung der Trinitaet oder Dreieinigkeit aus Gottvater, Sohn und heiligem Geist verabschiedet. Um bei der Trinitaet zu bleiben, die uralte Tradition im Glauben der westlichen Kulturen hat, wuerde an die Stelle des heiligen Geistes dann Maria treten. Der heilige Geist ist nach derm neuen Testament ein anderer Aspekt des Gottgesandten und entspricht damit Christus in seiner gegenwaertig unsichtbar auf der Erde wirkenden Form.

Der zweite Punkt der notwendigen Aenderungen oder Ergaenzungen betrifft das Leben nach dem Tode. Das Christentum sieht hier offiziell einen Tod vor bis zur Auferstehung am juengsten Tag in leiblicher Form. Also einschliesslich Koerper, wie er im Leben bestand. Dies wird abgeleitet aus der aegyptischen Vorstellung der Auferstehung des Pharaos und aus der nichtverbuergten leiblichen Auferstehung Jesu. Die Evangelien berichten lediglich von nichtkoerperlichen Erscheinungen der Seele Jesu. Die koerperliche Auferstehung ist also lediglich durch das leere Grab belegt, das aber auch andere Ursachen gehabt haben kann, also als Beweis kaum tauglich ist. Die koerperliche Himmelfahrt Jesu wird lediglich in der Apostelgeschichte des Lukas erwaehnt. Lukas ist aber hauptsaechlich ueber Paulus an Informationen ueber das Leben Jesu herangekommen und Paulus hatte Jesus nicht erlebt. Die Quelle ist also als nicht frei von Manipulationen aus Glaubensgruenden zu betrachten und daher als Fundament fuer einen Glaubenssatz nicht geeignet.

Das auf dieser Basis konstruierte Glaubensgebaeude hat auch aus diesen Gruenden nie richtig Anklang in der Christenheit gefunden und war nur im erzwungen glaeubigen Mittelalter Gegenstand vieler kuenstlerischer Darstellungen. Stattdessen glauben die "glaeubigen" Christen in Fortfuehrung von Vorstellungen aus den Vorgaengerreligionen an ein Eingehen der "guten" Seele nach dem Tode in den "Himmel". Unter ihm stellt man sich einen Ort der unendlichen Seligkeit und des Wohlbefindens vor. Er ist etwa das , was nach offiziellem Glauben die "Guten" nach dem juengsten Gericht erwartet. Die "Schlechten" kommen nach diesen Vorstellungen in die "Hoelle", wo sie mit Feuer und Zangen von Teufeln grausam gequaelt werden.

Einige, die in der Lehre der Kirche etwas mehr bewandert sind, setzen fuer die Zeit nach dem Tode bis zum juengsten Tag einen Aufenthalt im "Fegefeuer" an, in dem die Seele entsprechend alten heidnischen Vorstellungen gelaeutert wird ,um am juengsten Tag dann in die ewige Seligkeit eingehen zu koennen. Diese Vorstellung wurde auch im Mittelalter sehr gepflegt, weil man durch "gute Werke" in Form von Spenden an die Kirche und durch Erwerb von Ablassbriefen der Seele im Fegefeuer Erleichterung verschaffen konnte.

Obwohl im katholischen Glaubensbekenntnis immer wieder tausendfach bekannt, glaubt kaum jemand an die "Auferstehung des Fleisches". Sie ist fuer Menschen von heute einfach praktisch nicht vorstellbar, denn wenn alle Menschen, die bisher die Erde bevoelkerten auf einmal leiblich darauf Platz haben sollten, wuerde es schlimmer als in einer Sardinenbuechse aussehen. Und woher sollte wohl die ganze erforderliche Materie auf einmal kommen? Vom naturwissenschaftlichen Standpunkt ist diese Vorstellung ein absolutes Unding. Obwohl sicher auch alle Theologen von heute das so sehen, aendert niemand etwas an den laengst nicht mehr haltbaren Glaubenssaetzen, die von relativ naiven Geistern in der Anfangszeit des Christentums erdacht wurden.

Dabei gab es in jener Zeit weit bessere Theorien, vor allem in der Philosophie Griechenlands, die auf altem Wissen aus den fruehen euroasiatischen Kulturen aufbaute. Dazu gehoert die Theorie der Wiedergeburt, deren bekanntester Vertreter der Philosoph und Mathematiker Pythagoras war, dessen Lehrsatz ueber die Flaecheninhalte eines Dreiecks noch heute von jedem Mathematikschueler auswendig gelernt werden muss. Pythagoras baute auf persischem Wissen auf und das wiederum stammte aus der Anfangszeit der atlantischen Kulturen. Es hat also uralte Tradition und koennte zu dem alten Wissen gehoeren, das den Menschen einst von den "Goettern", den Kulturbringern gegeben wurde, damit sie sich auf der Erde zurechtfanden. Heute lebt es noch in der indischen, tibetischen und einigen oestlichen Kulturen, wie auch bei fast allen Naturvoelkern.

Der Glaube an die Wiedergeburt waere auch aus keltischen und aegyptischen Quellen in das Christentum eingegangen, wenn Rom nicht mit allen Mitteln diese "heidnischen " Ideen bekaempft und sich schliesslich damit durchgesetzt haette. Es wird also Zeit, diesen damaligen Fehler zu korrigieren, denn fuer die Wiedergeburt gibt es durch die moderne Methode der Rueckfuehrung sowie durch Zeitzeugen wie die Amerikaner Cayce oder Shirley Mac Laine tausendfache Beispiele. Sie gehoert fuer Leute, die sich mit dem Problem befassen, bereits zum Einleuchtendsten und Selbstverstaendlichsten, das hilft , viele Fragen zu Erscheinungen im menschlichen Leben zu loesen.

Aehnlich sieht es mit der anfaenglich durch die Kirche verkuendete Lehre der Praedestination aus, also der Vorstellung, alles im Leben waere vorherbestimmt und daher unausweichlich. Einer der juengsten und bekanntesten Vertreter dieses "Glaubens" war Adolf Hitler, der das deutsche Volk auf diesem "vobestimmten Weg" in den Untergang fuehrte und dabei fast die ganze Welt veraenderte. Die Lehre von der Praedestination wurde von dem Kirchenlehrer Augustinus lange mit aeusserster Haerte gegen alle Widersacher verkuendet und schliesslich auch durchgesetzt. Heute wird sie zwar nicht mehr so offiziell vertreten, doch sie hat noch immer viele Anhaenger in kirchlichen und glaeubigen Kreisen, da sie auch einen Teil Wahrheit enthaelt.

Die Gegebenheiten erscheinen oft in bestimmten Situationen, zumindestens fuer den, der ein Auge dafuer hat, vorherbestimmt. Aber die Entscheidung des Menschen, wie er sich bei diesen Gegebenheiten verhaelt, beruht ausschliesslich auf seinem freien Willen. Denn nur so ist es moeglich, ihm dafuer eine Verantwortung zuzuschreiben. Hier wirkt der "goettliche Funke" der dem Menschen ermoeglicht, sein Schicksal und oft auch das anderer zu gestalten und dabei ein kleines bisschen oder auch, wie bei Adolf Hitler, eine ganze Menge, Gestalter der Geschichte oder des Lebens zu spielen. Ausser in der Geschichte wird dies besonders deutlich bei Entscheidungen ueber technische Neuentwicklungen.

Dies gilt zum Beispiel fuer die Schaffung der Atombombe, fuer die sich amerikanische Wissenschaftler entschieden. Deutsche verzichteten darauf, obwohl sie das Grundwissen erarbeitet und veroeffentlicht hatten. Auch andere Entscheidungen im Ruestungswettlauf oder bei der Eroberung des Weltraums sind hier spektakulaer und von weitreichenden Folgen begleitet gewesen. Zur Zeit steht die Entscheidung ueber die Gentechnologie an, die moeglicherweise in einiger Zeit zur Schaffung eines gesuenderen Menschen oder auch in eine noch nicht zu ahnende Katastrophe fuehren wird.

Aus diesen Beispielen wird deutlich, wie wichtig es ist, den Entscheidungstraegern ein ausreichendes Bild von der Verantwortung zu geben, die sie bei manchen Entscheidungen haben und sie bei dieser Entscheidung nicht allein zu lassen. Hier liegt eine wichtige Aufgabe der Kirche, die sie leider in der Vergangenheit viel zu selten wahrgenommen hat. Dabei genuegt es aber nicht, nur den konservativen Standpunkt zu vertreten, sondern es muss Hilfe bei echter Entscheidungsfindung geleistet werden. Dazu ist sicher erforderlich, sich sehr intensiv ueber die moeglichen Folgen einer Entscheidung klar zu werden, um Wege, die ins Unglueck fuehren, von vornherein zu blockieren. Wenn die Kirche hier ihre Aufgabe, die sie zweifellos auf Grund ihres Vorhandenseins hat, gut wahrnimmt, wird sie in den Augen der Menschen wieder an Bedeutung gewinnen und letztlich als moralische Instanz und Sprachrohr Gottes auf Erden akzeptiert werden.

zurueck